3.Mose 9:1 – 11:47

Shemini – Am Achten

  • Torahlesung: 3.Mose 9:1 – 11:47
  • Haftaralesung: 2.Samuel 6:1 – 7:17

Übersicht:

  • Mose und Aaron gehen in das Zelt der Begegnung.
  • Zwei Söhne Aarons sterben.
  • Gebote über Unreinheit.

Welch ein großer Augenblick: nach hunderten Jahren in der ägytischen Hand, nach dem großen Auszug aus der Sklaverei, nach Wundern und Plagen, nach der Gesetzgebung am Berg Sinai und der Errichtung des Zeltes der Begegnung ist es soweit.

Alle Vorbereitungen sind getroffen worden, alle Opfer gebracht um am achten Tag, nachdem sich Aaron und Mose sieben Tage nicht vom Eingang des Zeltes der Begegnung wegbewegt hatten, gehen sie in das Zelt hinein.

„Und Mose und Aaron gingen hinein in das Zelt der Begegnung. Und als sie herauskamen, segneten sie das Volk. Und Feuer ging vom Herrn aus und verzehrte auf dem Altar das Brandopfer und die Fettstücke. Als das ganze Volk es sah, da jauchzten sie und fielen auf ihr Angesicht.“ (3.Mose 9:23-24)

Obwohl hier nur mit einem kleinen Vers erwähnt wird, das die Herrlichkeit Gottes erschien, glaube ich, daß es sich hier um einen der wichtigsten Augenblicke im Leben des Volkes Israels handelte. Von nun an gab es ein „Vorher“ und ein „Nachher“.

Aber nicht nur für das gesamte Volk damals gab es ein „Vorher“ und ein „Nachher“, sondern für jeden Einzelnen von uns sollte es ein solch einschneidendes Ereignis gegeben haben.

Dabei ist die gesamte Geschichte von 2.Mose 6 bis 3.Mose 9:22 das Vorspiel auf das große Ereignis, als Mose und Aaron in das Zelt der Begegnung hinein gehen und Gemeinschaft mit Gott haben und seine Herrlichkeit dem ganzen Volk geoffenbart wird.

Wenn wir uns nun die verschiedenen Detail dieser „Vorgeschichte“ anschauen, stellen wir fest, daß es eine Parallele im Leben der Jünger Jesu gibt, die als Vorbild für jeden von uns dienen soll.

Volk Israel Jünger Jesu
Das Volk wird aus Ägypten herausgerufen. Die Jünger werden erwählt.
Es geschehen Zeichen und Wunder auf dem Weg. Auf dem Weg mit Jesus erleben die Jünger zeichen und Wunder.
Speisung des Volkes in der Wüste durch Manna und Wachteln. Speisung der 4000 und der 5000 durch Brote und Fische.
Das erste Passah des alten Bundes. Das erste Passah des neuen Bundes.
Das Lamm wird für die Erlösung des Volkes Israel geschlachtet. Jesus wird für die Sünden der Welt gekreuzigt.
Tage der Vorbereitung zur Einkehr in das Zelt der Begegnung. Tage des Gebets und des Wartens um den Heiligen
Geist zu empfangen.
Feuer fäält vom Herrn aus auf das Opfer. Feuer fällt auf die alle Gläubigen im Obersaal.
Gottes Herrlichkeit wird vom ganzen Volk gesehen. Aus ganz Jerusalem kommt man zum Obersaal. (Apg 2:6)
So wie damals die Herrlichkeit Gottes auf dem Zelt der Begegnung lag und darin wohnte, so kam der Heilige Geist zu Pfingsten zu den Jüngern Jesu um in jedem
von ihnen zu wohnen.
Das Feuer des Herrn fiel jetzt nicht mehr auf den mit Händen gemachten Altar, sondern auf „Dich und Mich“, „Denn der Tempel Gottes seit ihr“ (1.Kor. 3:16)
Während das ganze Volk jauchtze und auf das Angesicht fiel (9:24) fingen die Jünger an in neuen Sprachen zu sprechen und andere „durchbohrte“ es das Herz
(apg. 2:27ff).
Sowohl unsere Wochenlesung als auch der Pfingstgeschichte hat weitreichende Folgen: die Herrlichkeit Gottes wird in einer nie mehr erreichten Weise
demonstriert. Dabei werden und die Schicksale von jeweils zwei Personen als Beispiele gegeben, um aufzuzeigen, das die Heiligkeit Gottes unantastbar ist.
Während in 3.Mose 10 Abihu und Nadab dem Herrn ein „falsche“ Opfer darbringen, sind es in der Apostegeschichte Hananias und Saphira.
Obwohl bei beiden Päarchen auf dem ersten Blick alles in Ordnung war, wurden sie vom Heiligen Geist überführt und fielen tot um.
„Denn ich bin der Herr euer Gott. So heiligt euch und seid heilig, den ich bin heilig“ (3.Mose 11:44)
Ab dem Tag der Begegnung mit Gott in seinem Zelt haben sich Dinge und Sichtweisen verändert. Das was vorher vielleicht noch akzeptabel war, ist ab dieser
begegnung nicht mehr möglich. Es gibt von nun an einen Unterschied zwischen „Heiligem und Unheiligem“ und „Reinem und Unreinem“ (3.M.10:10)
Was in unserer Wochenlesung folgt, ist eine Auflistung aller Dinge, die „unrein“ sind oder machen. Dabei geht die Auflistung von den täglichen Dingen (Essen)
zu den Allgemeineren (zb. Aussatz). Diese Auflistung beginnt in Kapitel 11 und endet mit Kapitel 15.
Obwohl es verschiedene Arten von Unreinheiten und verschiedene Konsequenzen der Unreinheit gibt (z.B. Unreinheit bis zum Abend, oder Ausstoß aus dem Volk),
haben alle Unreinheiten eines gemeinsam: sie hindern die unreine Person in die Gegenwart Gottes zu kommen um mit Ihm Gemeinschaft zu haben.
Heute ist man im allgemeinen der Meinung, das Jesus all diese Unreinheiten nicht nur am Kreuz getragen hat, sondern auch, daß der von Gott gegebene
Lebenswandel im „alten Bund“ für diejenigen, die im „neuen Bund“ leben, nicht mehr gültig ist.
Einer der größten Diskussionsthemen ist dabei das Essen.
Obwohl in Kapitel 11 ein genauer „Speisezettel“ gegeben wird, halten sich die wenigsten Christen an diese Ordnungen Gottes.
Einer der Kernverse für diese Argumentation fendet sich in Markus 7:20 „Damit erklärte er alle Speisen für rein“.
An diesem Beispiel, welches nur eins von vielen ist, zeigt es sich wieder, wie wichtig es ist, die Bibel in ihrem Zusammenhang zu lesen und zu wissen, das
Jesus hier nicht über alles „eßbare“ redet, sondern ein Statement über die Überlieferungen der Väter macht, welche besagen, das jede Speise unrein wird, die
mit ungewaschenen Händen gegessen wird.
Im griechischen gibt einen Unterschied zwischen „eßbarem“ und „Speise“. Während „eßbares“ alles einschließt, also auch Schwein, Hummer etc beschreibt
„Speise“ nur das was auch wirklich gegessen wurde, welches in diesem Falle den Verzehr von Schwein und anderen Sachen ausschloss, da Jesus mit Juden sprach,
die sich an die Gebote Gottes hielten. Schwein z.B. aß man nicht und es galt damals nicht als „Speise“.
Der Glaube der Pharisäer war, das bei Verzehr einer von Gott erlaubten Speise mit ungewaschenen Händen, der Essende kultisch unrein wurde und damit vom
Besuch des Tempels ausgeschlossen wurde.
Durch die Äußerung Jesu wurde diese Überlieferung, die nicht Teil des geschriebenen Wortes ist, für ungültig erklärt.
Auf gar keinen Fall erklärte er die Dinge für rein und eßbar, die Gott als ein Greul ansieht, da er damit gegen Gottes Gesetz verstoßen hätte. Er kam aber
nicht um das Gesetz aufzuheben, sondern zu erfüllen, sprich, sich jeder einzelnen geschriebenen Vorschrift zu unterwerfen. (siehe Math. 5)
Der Verzehr von „Eßbarem“ wie Hund, Katze, Schwein, Hummer etc in in erster Linie keine Frage von Sünde oder nicht Sünde, sondern ob ich für meinen Gott
heilig sein will oder nicht?
Dabei hat der Zustand von Rein oder Unrein auch für uns, die wir im „neuen Bund“ leben erhebliche Konsequenzen.
„Denn wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit zur Verfügung gestellt habt, so stellt jetzt eure Glieder
zur Verfügung als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit.“ (Römer 6:19)
„Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, es sind Unzucht; Unreinheit…..“ (Gal: 5:19)
„Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen…“ (1.Thes. 4:7)
Wenn wir dem Aufruf zur Heiligung gegen Unreinheit nicht folgen, kann es für uns einmal zu einem „bösen“ Erwachen kommen.
„Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, daß kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – er ist ein Götzendiener – ein Erbteil hat in dem Reich
Christi und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten! Denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Seid also nicht
ihre Teilhaber.“ (Eph. 5:5-7)
Das Wort „Unreinheit“ im griechischen beschreibt drei Aspekte der Unreinheit:
1.)    die Verunreinigung durch Menstruation
2.)    die Verunreinigung von Innen (z.B. durch den Verzehr von Eßbarem)
3.)    die Verunreinigung durch Berührung Dritter (Personen oder Gegenstände)
Man kann nun darüber philosophieren, was es heißt „unrein“ zu sein, aber all das wäre menschliche spekulation, denn Gott hat seinen Standard in 3.Mose 11-15
festgelegt.
Nun also die wichtige Frage: „Muß ich jetzt nun alle Reinheitsgebote strikt nach dem Buchstaben erfüllen?“
Ich glaube das Paulus sehr wohl recht hat, wenn er sagt „ der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“
Gott geht es in erster Linie nicht um die strikte Einhaltung dieser Gebote, da das nur zu einer religiösen „Aerobicübung“ führen würde. Gott will in erster
Linie, daß wir einer persönliche Begegnung mit ihm haben, eine Begegnung die unser Leben von Grund auf verändert.
So wie auf die ersten Jünger muß auch auf uns das Feuer Gottes fallen und wir müssen wie das Volk Israel in der Wüste seine Herrlichkeit sehen. Erst dann,
wenn Gottes Herrlichkeit in unser Herz eingezogen ist und wir auf unser Angesicht, vor der Größe Gottes, fallen können, gibt es auch für uns ein „Vorher“ und
ein „Nachher“. Oder wie es Paulus ausdrückt:
„Denn einst wart ihr in Finsternis, jetzt aber Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichtes – denn die Frucht des Lichtes besteht in lauter Güte und
Gerechtigkeit und Wahrheit – indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.“ (Eph.5:8-10)

So wie damals die Herrlichkeit Gottes auf dem Zelt der Begegnung lag und darin wohnte, so kam der Heilige Geist zu Pfingsten zu den Jüngern Jesu um in jedem von ihnen zu wohnen.

Das Feuer des Herrn fiel jetzt nicht mehr auf den mit Händen gemachten Altar, sondern auf „Dich und Mich“,

„Denn der Tempel Gottes seit ihr“ (1.Kor. 3:16)

Während das ganze Volk jauchtze und auf das Angesicht fiel (9:24) fingen die Jünger an in neuen Sprachen zu sprechen und andere „durchbohrte“ es das Herz (Apostelgeschichte 2:27ff).

Sowohl unsere Wochenlesung als auch der Pfingstgeschichte hat weitreichende Folgen: die Herrlichkeit Gottes wird in einer nie mehr erreichten Weise demonstriert. Dabei werden und die Schicksale von jeweils zwei Personen als Beispiele gegeben, um aufzuzeigen, das die Heiligkeit Gottes unantastbar ist.

Während in 3.Mose 10 Abihu und Nadab dem Herrn ein „falsche Opfer” darbringen, sind es in der Apostelgeschichte Hananias und Saphira.

Obwohl bei beiden Päarchen auf dem ersten Blick alles in Ordnung war, wurden sie vom Heiligen Geist überführt und fielen tot um.

„Denn ich bin der Herr euer Gott. So heiligt euch und seid heilig, den ich bin heilig“ (3.Mose 11:44)

Ab dem Tag der Begegnung mit Gott in seinem Zelt haben sich Dinge und Sichtweisen verändert. Das was vorher vielleicht noch akzeptabel war, ist ab dieser begegnung nicht mehr möglich. Es gibt von nun an einen Unterschied zwischen „Heiligem und Unheiligem“ und „Reinem und Unreinem“ (3.M.10:10)

Was in unserer Wochenlesung folgt, ist eine Auflistung aller Dinge, die „unrein“ sind oder machen. Dabei geht die Auflistung von den täglichen Dingen (Essen) zu den Allgemeineren (zb. Aussatz). Diese Auflistung beginnt in Kapitel 11 und endet mit Kapitel 15.

Obwohl es verschiedene Arten von Unreinheiten und verschiedene Konsequenzen der Unreinheit gibt (z.B. Unreinheit bis zum Abend, oder Ausstoß aus dem Volk), haben alle Unreinheiten eines gemeinsam: sie hindern die unreine Person in die Gegenwart Gottes zu kommen um mit Ihm Gemeinschaft zu haben.

Heute ist man im allgemeinen der Meinung, das Jesus all diese Unreinheiten nicht nur am Kreuz getragen hat, sondern auch, daß der von Gott gegebene Lebenswandel im „alten Bund“ für diejenigen, die im „neuen Bund“ leben, nicht mehr gültig ist.

Einer der größten Diskussionsthemen ist dabei das Essen.

Obwohl in Kapitel 11 ein genauer „Speisezettel“ gegeben wird, halten sich die wenigsten Christen an diese Ordnungen Gottes.

Einer der Kernverse für diese Argumentation fendet sich in Markus 7:20.

„Damit erklärte er alle Speisen für rein“

An diesem Beispiel, welches nur eins von vielen ist, zeigt es sich wieder, wie wichtig es ist, die Bibel in ihrem Zusammenhang zu lesen und zu wissen, dass Jesus hier nicht über alles „Eßbare“ redet, sondern ein Statement über die Überlieferungen der Väter macht, welche besagen, das jede Speise unrein wird, die mit ungewaschenen Händen gegessen wird.

Im griechischen gibt einen Unterschied zwischen „eßbarem“ und „Speise“. Während „eßbares“ alles einschließt, also auch Schwein, Hummer etc beschreibt „Speise“ nur das was auch wirklich gegessen wurde, welches in diesem Falle den Verzehr von Schwein und anderen Sachen ausschloss, da Jesus mit Juden sprach, die sich an die Gebote Gottes hielten. Schwein z.B. aß man nicht und es galt damals nicht als „Speise“.

Der Glaube der Pharisäer war, das bei Verzehr einer von Gott erlaubten Speise mit ungewaschenen Händen, der Essende kultisch unrein wurde und damit vom Besuch des Tempels ausgeschlossen wurde.

Durch die Äußerung Jesu wurde diese Überlieferung, die nicht Teil des geschriebenen Wortes ist, für ungültig erklärt.

Auf gar keinen Fall erklärte er die Dinge für rein und eßbar, die Gott als ein Greul ansieht, da er damit gegen Gottes Gesetz verstoßen hätte. Er kam aber nicht um das Gesetz aufzuheben, sondern zu erfüllen, sprich, sich jeder einzelnen geschriebenen Vorschrift zu unterwerfen. (siehe Math. 5)

Der Verzehr von „Eßbarem“ wie Hund, Katze, Schwein, Hummer etc in in erster Linie keine Frage von Sünde oder nicht Sünde, sondern ob ich für meinen Gott heilig sein will oder nicht?

Dabei hat der Zustand von Rein oder Unrein auch für uns, die wir im „neuen Bund“ leben erhebliche Konsequenzen.

„Denn wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit zur Verfügung gestellt habt, so stellt jetzt eure Glieder zur Verfügung als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit.“ (Römer 6:19)

„Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, es sind Unzucht; Unreinheit…..“ (Gal: 5:19)

„Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen…“ (1.Thes. 4:7)

Wenn wir dem Aufruf zur Heiligung gegen Unreinheit nicht folgen, kann es für uns einmal zu einem „bösen“ Erwachen kommen.

„Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, daß kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – er ist ein Götzendiener – ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten! Denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Seid also nicht ihre Teilhaber.“ (Eph. 5:5-7)

Das Wort „Unreinheit“ im griechischen beschreibt drei Aspekte der Unreinheit:

  • 1) Die Verunreinigung durch Menstruation.
  • 2) Die Verunreinigung von Innen.
    Beispielsweise durch den Verzehr von Eßbarem.
  • 3) Die Verunreinigung durch Berührung Dritter.
    Personen oder Gegenstände.

Man kann nun darüber philosophieren, was es heißt „unrein“ zu sein, aber all das wäre menschliche spekulation, denn Gott hat seinen Standard in 3.Mose 11-15 festgelegt.

Nun also die wichtige Frage:

Muß ich jetzt nun alle Reinheitsgebote strikt nach dem Buchstaben erfüllen?

Ich glaube das Paulus sehr wohl recht hat, wenn er sagt „der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“

Gott geht es in erster Linie nicht um die strikte Einhaltung dieser Gebote, da das nur zu einer religiösen „Aerobicübung“ führen würde. Gott will in erster Linie, daß wir einer persönliche Begegnung mit ihm haben, eine Begegnung die unser Leben von Grund auf verändert.

So wie auf die ersten Jünger muß auch auf uns das Feuer Gottes fallen und wir müssen wie das Volk Israel in der Wüste seine Herrlichkeit sehen. Erst dann, wenn Gottes Herrlichkeit in unser Herz eingezogen ist und wir auf unser Angesicht, vor der Größe Gottes, fallen können, gibt es auch für uns ein „Vorher“ und ein „Nachher“. Oder wie es Paulus ausdrückt:

„Denn einst wart ihr in Finsternis, jetzt aber Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichtes – denn die Frucht des Lichtes besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit – indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.“ (Eph.5:8-10)

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